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Richtig desinfizieren im Betrieb: Flächen und Hände in der Erkältungszeit

KI-generiertes Symbolbild

Mit den ersten kühlen Tagen beginnt die Erkältungs- und Grippesaison, und damit steigt in jedem Betrieb das Risiko, dass sich Infekte über Hände und Oberflächen verbreiten. Türklinken, Tastaturen, Theken und Gemeinschaftsküchen sind die typischen Übertragungswege. Wer Ausfälle im Team vermeiden will, sorgt rechtzeitig für klare Hygiene, nicht erst, wenn die halbe Belegschaft krank ist.

Dieser Beitrag zeigt, worauf es bei der Desinfektion im Betrieb ankommt. Sie erfahren, warum Reinigen und Desinfizieren zwei verschiedene Dinge sind, wie Sie Flächen richtig desinfizieren, wann Händewaschen genügt und wann eine Händedesinfektion sinnvoll ist, und welche Spender und Produkte den Alltag einfach machen.

Reinigen und Desinfizieren sind nicht dasselbe

Reinigen entfernt sichtbaren Schmutz und einen Grossteil der Keime mechanisch, zum Beispiel mit Wasser und Reiniger. Desinfizieren reduziert darüber hinaus die Zahl krankmachender Keime gezielt auf ein unbedenkliches Mass, mit einem geprüften Desinfektionsmittel und einer festgelegten Einwirkzeit. Im Betrieb gilt die Reihenfolge: zuerst reinigen, dann dort desinfizieren, wo es nötig ist.

Nicht jede Fläche muss desinfiziert werden. In Büro und Gewerbe genügt meist eine gründliche Reinigung. Desinfiziert wird gezielt an Hand- und Kontaktpunkten und überall dort, wo Lebensmittel oder Patienten im Spiel sind. Wichtig ist die Reihenfolge: Auf einer verschmutzten Fläche wirkt ein Desinfektionsmittel schlechter, weil der Schmutz die Keime abschirmt. Erst reinigen, dann desinfizieren. Das passende Desinfektionsmittel richtet sich danach, was Sie erreichen wollen.

Flächendesinfektion, worauf es ankommt

Mitarbeiterin desinfiziert eine Theke im Betrieb, Tuch und Sprühflasche, hygienische Kontaktfläche

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Entscheidend ist zuerst das Wirkspektrum. Ein Mittel mit dem Hinweis begrenzt viruzid wirkt gegen behüllte Viren, dazu zählen die Grippe- und die Coronaviren. Gegen unbehüllte Viren wie Noroviren braucht es ein als viruzid ausgewiesenes Produkt. Gegen Bakterien steht bakterizid auf dem Etikett. Welches Spektrum ein Produkt abdeckt, steht im Datenblatt und in der Zulassung, nicht im Werbetext.

Genauso wichtig ist die Einwirkzeit. Die Fläche muss während der auf dem Datenblatt angegebenen Zeit sichtbar feucht bleiben, sonst wirkt das Mittel nicht vollständig. Zu früh trockenwischen ist der häufigste Fehler. Halten Sie die angegebene Dosierung ein, mischen Sie Reiniger und Desinfektionsmittel nie zusammen, und wischen Sie nach der Einwirkzeit dort nach, wo Flächen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Für den schnellen Alltag sind gebrauchsfertige Lösungen praktisch, zum Beispiel eine alkoholische Schnelldesinfektion für kleine Flächen. Für grössere Mengen und empfindliche Nasen gibt es Konzentrate und sanftere Produkte. Die ganze Auswahl finden Sie in der Kategorie Desinfektionsmittel.

Hände, waschen oder desinfizieren

Händewaschen und Händedesinfektion haben beide ihren Platz. Waschen mit Seife entfernt Schmutz und einen Teil der Keime mechanisch und genügt im normalen Büroalltag, etwa vor dem Essen oder nach dem WC. Die Händedesinfektion wirkt schneller und gründlicher gegen Keime und ist überall dort sinnvoll, wo das Infektionsrisiko höher ist, in Pflege und Gastronomie, nach Kontakt mit Erkrankten oder wenn kein Waschbecken in der Nähe ist. Sichtbar verschmutzte Hände werden zuerst gewaschen.

Beim Desinfizieren zählt die Technik: genügend Mittel in die trockenen Hände geben, alle Flächen bis zu den Fingerspitzen und Nagelfalzen benetzen und so lange einreiben, bis die Haut trocken ist, in der Regel rund 30 Sekunden. Die passenden Mittel finden Sie in der Kategorie Händereinigung.

Gerade im Winter leidet die Haut unter häufigem Waschen und Desinfizieren. Eine rückfettende Pflegecreme beugt rissiger Haut vor und gehört in jeden Hygieneplan, denn intakte Haut ist der beste Schutz. Produkte dafür stehen in der Kategorie Hautpflege.

Spender und Verbrauchsmaterial

Person nutzt berührungslosen Desinfektionsmittelspender an einer Wand im Eingangsbereich

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Hygiene funktioniert nur, wenn sie griffbereit ist. Ein Spender am Eingang, in der Küche, beim WC und im Besprechungsraum senkt die Hürde spürbar. Berührungslose Sensorspender reduzieren zusätzlich die Kontaktpunkte, gerade in Stosszeiten. Bei der Wahl zwischen Nachfüll- und Einwegsystemen gilt: Nachfüllsysteme sind günstiger im Verbrauch, geschlossene Einwegkartuschen sind hygienischer, weil kein Nachfüllen von Hand nötig ist.

Zum Händetrocknen sind Papierhandtücher in Stosszeiten meist die hygienischere Wahl als Stofftücher oder Warmlufttrockner, weil sie Feuchtigkeit und Keime direkt aufnehmen und entsorgt werden. Passende Geräte finden Sie in der Kategorie Spender, das Papier dazu unter Hygienepapiere.

Welcher Betrieb braucht was

In Spitälern und in der Pflege gelten die höchsten Anforderungen: das richtige, oft viruzide Wirkspektrum, dokumentierte Einwirkzeiten und robuste Spender wie die Armhebel-Modelle der ingo-man-Reihe. In Gastronomie und Hotellerie stehen Lebensmittelkontaktflächen und die Küchenhygiene im Vordergrund, und dazu gehört auch die Pflege der Geräte, zum Beispiel der Kaffeemaschine.

In Büro, Schule und Verwaltung zählen vor allem die Hand- und Kontaktpunkte: Türklinken, Lichtschalter, Tastaturen, dazu Händehygiene und genügend Papiertücher. Im Facility-Management geht es um den verlässlichen Rhythmus: ein klarer Reinigungs- und Desinfektionsplan, die richtige Dosierung und rechtzeitiger Nachschub. Heros Hygiene ist der Schweizer Fachpartner für Reinigung und Hygiene mit Sitz in Diepoldsau im Rheintal, für Betriebe wie für Private, und hilft bei der Auswahl, bevor Sie ein ganzes Sortiment anschaffen.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Einige Fehler sehen wir immer wieder. Der häufigste ist das zu frühe Trockenwischen, bevor die Einwirkzeit erreicht ist, dann wirkt das Mittel nur halb. Der zweite ist das falsche Wirkspektrum, etwa ein nur begrenzt viruzides Mittel bei Norovirus-Verdacht. Der dritte ist das Mischen von Reiniger und Desinfektionsmittel, das die Wirkung schwächt und Dämpfe erzeugen kann. Der vierte ist Desinfizieren statt Reinigen, obwohl Schmutz die Keime schützt. Und schliesslich das übermässige Desinfizieren der Hände ohne Hautschutz, denn rissige Haut bietet Keimen erst recht Angriffsfläche.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Reinigung und Desinfektion?

Reinigung entfernt Schmutz und einen Grossteil der Keime mechanisch, etwa mit Wasser und Reiniger. Desinfektion reduziert darüber hinaus gezielt die krankmachenden Keime auf ein unbedenkliches Mass, mit einem geprüften Desinfektionsmittel und einer festgelegten Einwirkzeit. Im Betrieb wird zuerst gereinigt und erst dann desinfiziert, wo es nötig ist.

Wie lange muss ein Flächendesinfektionsmittel einwirken?

Die Einwirkzeit steht auf dem Produkt und im Datenblatt und ist je nach Mittel und Wirkspektrum unterschiedlich. Entscheidend ist, dass die Fläche während der gesamten angegebenen Zeit sichtbar feucht bleibt. Wird zu früh trockengewischt, ist die Wirkung nicht gesichert.

Was bedeutet begrenzt viruzid?

Begrenzt viruzid bedeutet, dass ein Mittel gegen behüllte Viren wirkt, zu denen die Grippe- und die Coronaviren gehören. Gegen unbehüllte Viren wie Noroviren reicht das nicht, dafür braucht es ein als viruzid ausgewiesenes Produkt. Welches Spektrum nötig ist, hängt vom Erreger ab, gegen den Sie schützen wollen.

Händewaschen oder Händedesinfektion, was ist besser?

Beides hat seinen Platz. Sichtbar verschmutzte Hände werden gewaschen, das entfernt Schmutz mechanisch. Auf sauberen Händen wirkt die Händedesinfektion schneller und gründlicher gegen Keime und ist bei erhöhtem Risiko die bessere Wahl, etwa in Pflege und Gastronomie. Wichtig ist der Hautschutz, damit die Haut intakt bleibt.

Wie oft sollte man im Betrieb Flächen desinfizieren?

Das hängt von der Fläche und vom Betrieb ab. Hand- und Kontaktpunkte wie Türklinken, Theken und Tastaturen werden in der Erkältungszeit häufiger desinfiziert, idealerweise in einem festen Rhythmus. In Küche, Pflege und überall mit Lebensmittel- oder Patientenkontakt gelten strengere Vorgaben. Ein einfacher Reinigungsplan hält den Rhythmus zuverlässig ein.

Fazit

Hygiene in der Erkältungszeit ist planbar. Entscheidend sind drei Dinge: zuerst reinigen und erst dann desinfizieren, das richtige Wirkspektrum wählen und die Einwirkzeit einhalten, und die Händehygiene mit erreichbaren Spendern und gutem Hautschutz einfach machen. Für Flächen, Hände und Spender finden Sie das passende Sortiment in der Kategorie Desinfektionsmittel. Unser Team im Verkaufsladen Diepoldsau berät Sie gern, welche Produkte zu Ihrem Betrieb passen, und stellt Ihnen bei Bedarf ein abgestimmtes Hygienekonzept zusammen.

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